Ernährungslügen – Teil 4: Viel Protein ist schädlich für die Nieren

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Klar, „zu viel“ von irgendetwas ist immer zu viel, doch wenn es um die tägliche Proteinzufuhr geht, dann führen die meisten Menschen (Kraftsportler und Bodybuilder einmal ausgenommen) in aller Regel zu wenig davon zu. Zahlreiche Studien belegen nicht nur, dass eine ausreichend hohe Proteinzufuhr eine positive Wirkung auf die Körperkomposition besitzt, sondern vor allem auch ein erhöhter Bedarf für Sportler im Allgemeinen und Kraftsportler im Speziellen besteht, wenn das Ziel lautet: Muskelaufbau und Masseerhalt.

Ernährungslügen – Teil 4: Viel Protein ist schädlich für die Nieren

Wer nun glaubt, dass ich – nur weil ich aus der Ecke der Kraftsportler und Bodybuilder komme – nun eine Rechtfertigung für den Konsum hoher (abnormal hoher) Proteinmengen aus dem Hut zaubere, der irrt.

Bei Protein gilt im Übrigen derselbe Sachverhalt wie bei Kohlenhydraten: Manche Menschen übertreiben die Eiweißaufnahme gerne zu Ungunsten von Fetten und Kohlenhydraten – und verlieren sich dabei in der Proteinmast. Die Argumentation, dass unser Körper auf eine hohe Proteinzufuhr angepasst ist und es deswegen in Ordnung sei, so viel Protein zu essen, ist jedoch löchrig, wenn man bedenkt, dass Fett in der Ernährung des Cro-Magnon-Menschen der dominante Makronährstoff in der „Fett-Protein“-Kost war – deswegen heißt es auch „Fett-Protein“ und nicht „Protein-Fett!“ [1].

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Proteinaufnahme, Knochenstabilität und Nierenfunktion

Das bedeutet jedoch nicht im Umkehrschluss dass eine vergleichsweise hohe Proteinzufuhr schlecht für Körper und die Gesundheit ist. Der prominenteste Irrglaube bezüglich der Eiweißzufuhr lautet: Protein verursacht Knochenschwund (Osteoporose) und ist schlecht für die Nieren. Doch stimmt das wirklich?

Hierzu ist eine Unterscheidung in kurz- und langfristige Effekte sehr ergiebig. Es stimmt zwar, dass die Zufuhr hoher Proteinmengen in der kurzen Frist für eine Freisetzung von Kalzium sorgt (u.a. ein Hauptbestandteil der Knochen – der andere ist Phosphor), doch diese Situation kehrt sich langfristig betrachtet um. Aktuelle Studien belegen die positive Wirkung von Eiweiß auf die Knochenstabilität und den Mineralgehalt, was – summa summarum – zu einem geringeren Risiko für Knochenbrüche sorgt [2][3].

Weitere Untersuchungen, etwa im Hinblick auf die Funktionalität der Nieren, widerlegen die Behauptung, dass die hohe Zufuhr von Eiweiß einen negativen Effekt auf die Nierentätigkeit und –funktion entfaltet [3][4]. Wir wissen das Diabetes und ein hoher Blutdruck die Prevalenz für Nierenversagen begünstigst – im Lichte dieser Erkenntnis wirkt eine proteinhaltige Ernährung nicht nur nicht schädlich, sondern wirkt sich obendrein positiv auf die Gesundheit der Nieren aus [5][6].

Wer noch immer in dem Glauben lebt, dass eine proteinreiche Kost zu Knochenschwund und kaputten Nieren führt, der muss spätestens jetzt seine Annahmen überdenken!

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Referenzen & Quellen
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